9.Spieltag am 30.10. um 12:30 Uhr Post SV
Erster kompletter Härtetest in dieser Saison und er wurde beinah verspielt. Aber der Reihe nach. Mit Verstärkung aus der 1.Mannschaft(die Rrustemi-Brüder) ging es gegen den erwartet schwer zu bespielenden Gegner.Und entgegen aller Befürchtungen begann Tus sehr aggressiv und spielstark und konnte schon nach 5 min. das 1:0 bejubeln. Nach Distanzschuß von Christian Michall konnte der Torwart nur abklatschen und Ronny Stribny vollendete aus Nahdistanz. Danach weiter sehr druckvolles Spiel, vor allem über Jetmir Rrustemi, den die Post-Abwehr während des gesamten Spiels nie richtig in den Griff bekam ! So dann auch beim 2:0, als Jetmir steil auf Ronny Stribny paßte und dieser vollendete.
Nun kehrte der Schlendrian ein. Man hatte den Gegner im Griff, aber dieser fing an sich auf seine Art zu wehren. Man fing an etwas zu provozieren, um das Spiel von Tus aus dem Gleichgewicht zu bringen. Und es gelang bestens. Man ließ sich auf Diskussionen ein, und kehrte nicht zum ansehlichen Spiel der Vorminuten zurück. Dann in der 40. der Schock als das 2:1 aus abseitsverdächtiger Position fällt, aber niemand Post daran hinderte ! Von diesem Moment an, war die Ruhe komplett weg, und Post war voll im Spiel.
Zwar rettete man sich noch in die 2. Halbzeit, aber nur 5 min. nach Wiederbeginn, ließ sich Sven Haberler zu einem Fehlpass hinreißen, den der Post Stürmer aufnahm und nach tollen Solo inklusive Nachschuss vollendete ! Zum Glück war an diesem Tag auf bestimmte Einzelspieler verlaß. So als kurz nach dem Ausgleich Gezim Rrustemi von der rechten Seite flankte, Michel Fischer den Ball abtropfen ließ, und Ronny Stribny zum 3.mal vollendete. Auch diese Freude hielt nicht lange an, denn Post kam wieder zurück. Immer gefährlich bei langen Einwürfen vor das Tor, wurde in der 72 min. ein Ball nicht kosequent geklärt und im Stochern gelang der zu deisem Zeitpunkt verdiente Ausgleich. Aber nur eine Minute später faßte sich Christian Michall ein Herz, nahm den Ball an der Mittellinie auf, konnte unbedrängt bis zum Strauraum dribbeln und vollendete mit einem fulmiantem Schuß in den Winkel aus 18 Metern. Das brach zwar immer noch nicht den Willen der Postler, jedoch war der Schock über die wiederum schnelle Führung spürbar. In der Folge hatte Tus einige Konter, deren besten Uli Simon nur an den Pfosten setzte aber manhielt Post in der Folge vom Strafraum fern. In der 88. min setzte sich wiederum der sehr agile Jetmir Rrustemi im Strafraum durch und wurde zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sven Haberler zum Endstand von 5:3 und beruhigte so die gesamte Mannschaft. Wermutstropfen ist die Verletzung von Toni Haberler, der sich das Knie verdrehte, und für ca. 3-4 Wochen ausfällt. Sonnst kann man positiv attestieren, das man die letzlich doch die Ruhe bewahrte und immer wieder zurückschlug, was sonst nicht immer gelang. Post spielte sehr auf Konter und dies sehr gefährlich durch schnelle und ballsichere Stürmer. Über die Disziplin der Postler kann man geteilter Meinung sein. Einerseits sehr provozierend, andererseits weiß man aber immer was auf einem drauf zu kommt und kann sich eigentlich darauf einstellen. Gelang ab er nicht immer. Aber 5:3 gewonnen, und die Gewißheit dass man jederzeit ein Tor schießen kann, sind letzlich das Fazit aus diesem Spiel.
Aufstellung: Stefan Jülich;Enrico Mai, Toni Haberler(Christian Thiele 82.min),Sven Haberler;Gezim Rrustemi(Henry Jüterbock 60 min.), Robert Mohai,Christian Michall,David Genzel;Michel Fischer(Uli Simon 60 min.),Ronny Stribny,Jetmir Rrustemi

10.Spieltag 06.11.2010 11:00 Uhr gegen BSV 79 II
Der Käfig stand bevor, und angesichts dünner Personaldecke, ging man doch mit einem mulmigen Gefühl in diese Partie. Aber sie begann gut. TuS von der 1.Minute optisch überlegen und immer darauf bedacht schnelle Abschlüsse zu bringen. Nach 7 min. erkämpft sich Chr.Michall den Ball und paßt steil auf Uli Simon, der sich diese Chance im 1:1 nicht nehmen ließ, und mit einem Schuß ins lange Ecke vollendete. Nur brachte dieses Tor keine Ruhe ins Spiel. Eher im Gegenteil ! BSV79 wurde nun mutiger und setzte Tus mehrfach mit schnell vorgetragenen Angriffen unter Druck. TuS merkte man nun die Probleme mit dem Platz an, denn man hatte doch eine Menge Stellungsfehler zu verzeichnen. Nach einem dieser Angriffe kam es zu einer Ecke, in deren Verlauf Chr. Thiele den Ball klären wollte, und dabei den Fuß des Gegenspielers traf. Dieser nutzte das geschickt und es gab Elfmeter. Sicher verwandelt stand es danach 1:1. Nun ein verteiltes Spiel, mit Chancenvorteilen für die Heimmannschaft. Urplötzlich jedoch fiel das 1:2 für TuS nach einer Ecke von Uli Simon, der den Ball auf den Kopf von Ronny Stribny schoß, und dieser ihn irgendwie ins Tor brachte. Danach TuS besser und nach einem Foul an Uli Simon gab es Elfmeter. Diesen verschoß Sven Haberler und brachte so der Heimelf neuen Mut. Nach Kontern und schnellem umschalten bei Ballverlust immer gefährlich, kam es zu zwei brenzligen Situationen, die jedoch am Tor vorbeigingen. Mit dem Halbzeitpfiff dann das 1:3. Nach einer Ecke von Uli Simon war es diesmal Sven Haberler vorbehalten den Kopf hinzuhalten und zu treffen. Nach der Halbzeit drängte TuS auf die Entscheidung und Elfmeter-Sünder Sven Haberler war es vorbehalten dafür zu sorgen. Nach einem Schuß von der Strafraum-Grenze schlug der unter der Latte ein und fiel ins Tor. Im Gegenzug traf die Heimelf nur den Innenpfosten und der Ball trudelte auf der Torlinie ins Seitenaus. Was danach geschah ist leider für den Gegner mehr als ärgerlich. BSV brach danach komplett auseinander. TuS konnte hinschießen wo man wollte, man traf immer einen Mitspieler oder halt das Tor. So wieder nach Ecke von Uli Simon, welche Chr. Michall verwertete. Dann wieder Ecke, Robert Mohai köpft und ein Gegenspieler nimmt auf der Linie Hand. Eigentlich Rote Karte aber der Schiri ließ Gnade vor Recht ergehen, und gab nur gelb+Elfmeter. Diesen verwandelte der beste Spieler auf dem Platz Uli. Simon sicher.Nach Freistoß von Robert Mohai, verschätzt sich ein Spieler des Gegners und der Ball fällt ungewollt auf den Kopf von Michel Fischer. Dieser überloppte noch glücklich den Torwart und es stand 7:1. Dann ein Freistoß von Ronny Stribny, der flach aufs Tor schoß und traf, wobei der Torwart kräftig mithalf. Beim 9:1 setzt sich David Genzel durch, dringt in den Strafraum ein, paßt quer auf Michel Fischer und dieser erwischt den Torwart auf dem falschen Fuß. Beim 10:1 wird der Ball im Mittelfeld abgefangen von Jens Ruppert auf den freistehenden Michel Fischer gepaßt und dieser vollendet per Lupfer. Das 11:1 fällt nach einem Gestocher im Strafraum, in dem der Ball Sven Haberler vor die Füße fällte und dieser mit Pike traf. Das 11:2 in der Schlußminute fiel da dann auch nicht mehr ins Gewicht. So ungerecht kann Fußball sein. Da kämpft eine Mannschaft in der 1.Halbzeit wie verrückt, ist dem Ausgleich näher, als wir dem 3:1, und wird dann noch damit bestraft, das diese Mannschaft eine Klatsche. So auseinander gefallen ist schon lange keine Mannschaft mehr in Halbzeit zwei. TuS überstand die Drangperiode und konnte dann 2.Halbzeit etwas für das Tore-Konto machen. So leicht wird es aber nicht immer ! Jetzt gilt es gegen den Tabellen-Zweiten ! Zu erwähnen ist aber noch das nicht respektable Verhalten nach der Einwechslung des Trainers :'( . 2 Kästen Bier wurden auf einmal erpreßt.Ich werde mich rächen und verlange Genugtuung ;-) (Beam me up)!
Aufstellung: Ralf Bode-Enrico Mai,Jan Zimmermann,Chr.Thiele;Sven Haberler,Robert Mohai,Chr.Michall,Ronny Stribny;Michel Fischer(80.Nico Haegebarth),Marcus Mußmann(70. Jens Ruppert), Uli Simon (65. David Genzel)

11. Spieltag 13.11.2010 um 11:30 Uhr FC Zukunft II.
Das Spitzenspiel stand an, und es endete mit einem leistungsgerechten Unentschieden, und das aufgrund zweier komplett unterschiedlicher Halbzeiten.  Die 1.Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Nach sieben Minuten war die neusortierte Abwehr unorganisiert und wurde ausgehebelt. Nach Paß von der linken Seite standen zwei Gäste frei vor dem Tor und vollendeten per Heber zur Führung. Tus danach geschockt und es bedurfte eines weiteren Schocks, um den Gastgeber wach zu rütteln.Denn nur vier Minuten nach der Führung traf ein Gästespieler unüberhörbar die Latte. Dies war das Signal zur Aufholjagd für den Gastgeber. Mit druckvollem Spiel auf den Gegenspieler wurde ein Übergewicht geschaffen und der Gast wußte sich in dieser Phase nur durch Foulspiel zu helfen. So gab es viele Standardsituationen. Eine davon nutzte Ronny Stribny nach Eingabe von Uli Simon zum 1:1.
Nur kurze Zeit revanchierte sich Strippe mit einem Paß auf Uli Simon, der aus abseitsverdächtiger Position zur Führung für den Gastgeber einnetzte. Danach hat Tus Möglichkeiten die Führung höher zu gestalten, denn Zukunft war zu diesem Zeitpunkt nicht auf dem Platz. Aber man versäumt dies, und das sollte sich in Halbzeit rächen. Denn in dieser Halbzeit verzichtete Tus komplett auf das druckvolle Spiel der letzten 30 min. der 1.Halbzeit. Man war sich wohl zu sicher, das Zukunft nicht mehr zurückkehren würde in diese Partie. Aber da täuschte man sich gewaltig. Der Gast begann die Zweikämpfe nun intensiver zu führen und mehr Druck auf den Gegenspieler auszuüben. Und Tus war beeindruckt und ließ sich nach und nach den Schneid abkaufen. Zukunft spielte nicht besser Fußball, aber dafür immer robuster. Und provozierte Tus so zu Fehlern. Im Laufe der Halbzeit gewann der Gast immer mehr Übergewicht und es war dann nur eine Frage der Zeit bis der Ausgleich fällt, denn Tus hatte dem in der Offensive nichts entgegen zu bringen.Und so passierte es dann in der 70. min das die Heimelf auf Abseits spielte, diese Falle ausgehebelt wurde, und ein Gästespieler auf der rechten Seite komplett frei gespielt wurde, dieser in den Strafraum paßte, wo sich ein Spieler diese Chance nicht nehmen ließ und zum Ausgleich vollendete. Danach Tus bemüht etwas daran zu ändern, aber Zunkunft war dem Siegtor näher, durch Konter, als der Gastgeber. In der 90 min. überschlugen sich die Ereignisse nochmal, als Zukunft freistehend vor dem Tor, aus 5m den Ball nich hinein bekam, und Tus im Gegenangriff mit seinem besten Spielzug David Genzel per Doppelpass freispielen konnte, dieser aber am Torwart scheiterte. Ein intensives, spannendes,aber auch niveauarmes Spiel ging damit zu Ende. Im nachhinein ein gerechtes Unentschieden, das sich vor allem der Gast durch mutiges Spiel in der 2.Halbzeit erkämpfte. TuS betrieb in der 1.Halbzeit zu viel Aufwand, versäumte es in dieser Phase die Entscheidung herbei zu führen, und hatte hinten raus keine Kraft mehr.
Aufstellung: Fiedler;Mai,Haberler,Thiele;Jüterbock(75. Fischer),Mohai,Fuhr,Genzel;Michall(85.Mach),Simon,Stribny

12. Spieltag 27.11.2010 14:00 Uhr SV Seilerwiesen
Die Vorbereitungen zu diesem Spiel waren mehr als konfus zu bezeichnen, denn es galt aus unserem Spielermaterial einen Spieler zu finden, der mutig genug war, sich ins Tor zu stellen. Dieser war dann am Donnerstag gefunden, und Christian Thiele bekam unser Vertrauen für dieses Spiel geschenkt. Es stand ein Spiel gegen einen Gegner an, der im Vorfeld sowohl mit respektablen Ergebnissen, sowie mit merkwürdigen Spielberichten glänzte. Und sie sind einer der wenigen Gegner, die zu dieser Jahreszeit noch auf dem Schotter spielen. Darum galt es, sich schnell an das Geläuf zu gewöhnen und zu versuchen, schnell den Rhythmus zu finden. Die erste Halbzeit kann man getrost unter "bemüht" abhaken. Man setzte den Gegner früh unter Druck, zwang ihn zu Fehlern im Aufbau, aber das finale Ergebnis war beeindruckend schlecht. Schon hier zeigte sich, warum der Gastgeber gute Ergebnisse errang. Denn mit einem sehr aufmerksamen Torwart, und einer diszipliniert spielenden Defensive, baute sich ein Abwehrbollwerk auf, gegen die unsere Offensive teils nur mit harmlosen Fernschüssen zum Erfolg kommen wollte. Gute Ansätze wurden teilweise durch schlechte Zuspiele oder schlechte Ballannahmen schon im Keim zerstört. Der Gegner verlegte sich aufs Kontern, und insbesondere über die rechte Seite hatte man einen sehr dribbelstarken und ballsicheren Mann, der ab und zu für Verwirrung in der Defensive der Gäste sorgte. Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Erwähnenswert der Drehschuss von Strippe, den der gute Torwart aus dem Winkel fischt oder der Schuss von Fischi nach einer Ecke, wo der Torwart reaktionsschnell abwehrt.
Dann war auch schon Halbzeit in einem intensiven aber langweiligem Spiel. Es war jetzt schon klar, das jene Mannschaft, welche das 1:0 erzielt, auch den Platz als Sieger verläßt.
Daran wurde gearbeitet in der 2. Halbzeit. Weiterhin wurde der Gegner unter Druck gesetzt, ohne jedoch große Chancen zu erarbeiten. Der Gastgeber stellte in der 2. Halbzeit jegliche Offensivbemühungen ein und versuchte nur das Ergebnis über die Zeit zu retten. In der 63 min. war es dann soweit. Nach einer blind in den Strafreum gespielten Flanke von Henry Jüterbock, zögerte der Torwart zu lange und Michel Fischer spitzelte den Ball mit langem Bein an ihm vorbei und vollendete zum 1:0. Riesenjubel, und die Gewißheit das der Gegner geschlagen. Denn Offensiv war kein aufbäumen zu merken. So bekam Tus weitere Möglichkeiten, weil auch die Heimelf jetzt in der Defensive Fehler machte. So erkämpfte sich Strippe den Ball am Strafraum, paßte zu Fischi, der spielte einen Doppelhaus und es stand 2:0 durch Strippe nach einem Schuß ins lange Eck. Das 3:0 durch David Genzel in der 88. min, wurde durch einen herrlichen Pass von Strippe eingeleitet. Der Erfolg stellte sich aber erst im Nachschuss ein, da vorher der Torwart gut reagierte, aber beim Abpraller Pech hatte und nochmals David traf, der dann zum Endstand einnetzte. Ein zufriedenstellendes Ergebnis aus Trainersicht gegen einen unbequemen Gegner, der sich gerade in der Defensive als sehr disziplinierte Mannschaft darstellte. Hier muß man erstmal gewinnen. Umso höher sind die Punkte einzuschätzen ! Zum Torwart noch ´ne Info. "Norbert" mußte sich nicht einmal lang machen und hatte eine ruhigen Tag. So kann es weitergehen !
Aufstellung: Thiele;Mai,Zimmermann,Haberler;Jüterbock,Ruppert(Genzel 73.),Michall,Stribny,Fischer,Mußmann(Oeding 55.), Meyer(Fuhr 63.)