• 24-02-2018

Derby 2 & Auswärtssieg 2

Bei Arminia auf dem sanierungsbedürftigen "Sandrasenplatz" bot die Mannschaft von Tino Beyer ihr bislang bestes Saisonspiel und brachte einen 7:1-Auswärtssieg mit an die Zielitzer Straße. Nach einigen Personalwechseln gegenüber dem 1:0-Sieg beim HSV Medizin zeigte TuS 1860 eine spielerisch überzeugende, dominante Vorstellung. Und Samuel Reddig zeigte, dass er jede Position auf dem Feld erstklassig ausfüllen kann - selbst die Rolle des Torjägers, die sonst Michi Dolke gebührt, der am Sonnabend beruflich verhinder war. Zweimal freigespielt, zweimal vollstreckt! In der 16. und 26. Spielminute vollendete Samuel perfekt die Vorlagen aus dem Mittelfeld. Und wenig mehr als 10 Minuten später wurde er in der 39. Minute im Strafraum unfair gestoppt - das gab Matthias Deumelandt die Chance zum ersten Treffer für TuS 1860, die auch nutzte. 3:0 zur Halbzeit, ein komfortabler Vorsprung.

Arminia hatte nur kurz nach der Pause einige gute Szenen, dazu gehörte auch das 1:3 durch Sebastian Schmidt. Doch nach einem langen Ball auf die linke Seite, einem Flankenlauf zur Grundlinie von Jonas Kliche und traumhafter Flanke vollstreckte wieder Samuel Reddig zum 4:1. Genau eine Stunde war da gespielt. Und zehn Minuten später stand es nach Toren von Lukas Grewe, der ebenfalls seinen ersten Treffer für die "Erste" schoss, und Marcel Schulz schon 6:1. Der Torhunger war damit aber noch nicht gestillt - und Maximilian Tewes entdeckte in der Schlussminute ebenfalls seine "Torjägerkompetenz"

„Unsere technischen Möglichkeiten haben den Unterschied ausgemacht. Wir wollten den Gegner gar nicht erst in Spiel kommen lassen, dies ist uns auch gelungen. Arminia operierte größtenteils mit langen Bällen. Aber unsere kopfballstarken Abwehrspieler haben nichts zugelassen, dies war ein weiterer Schlüssel zum Erfolg“, so kommentierte Tino Beyer dieses Spiel.

Glückwunsch aber an den SV Arminia zu einem ganz besonderen Erfolg. Endlich wird der langgehegte Traum war, die längst überholten und unter der Last der ausgezeichneten Nachwuchsarbeit und des allgemeinen Spielbetriebs aus den Nähten platzenden Funktionsgebäude in neuem Licht erstrahlen zu lassen. Der TuS 1860 Magdeburg wünscht zum Baustart in 2016 alles Gute und eine gelungene Umsetzung der interessanten Vorplanungen.

SV Arminia: Krüger - Rauhut, Schneider (20. Habermann), Köhler, Geier (80. Ukaegbu), Gasch, Lenz, Posselt, S. Schmidt (70. Wilde), Hanso, Kliche

TuS 1860: Ryll - Köppe, Fischer, Jahnel, Reddig, Deumelandt, Grewe (73. Tewes), Lipowski, Schulz, Kliche, Wittemann (66. Niemann)

Torfolge: 0:1, 0:2 Reddig (16., 26.), 0:3 Deumelandt (39. FE), 1:3 Schmidt (47.), 1:4 Reddig (60.), 1:5 Grewe (65.), 1:6 Schulz (70.), 1:7 Tewes (90.)

Auswärtssieg im Lokalderby beim HSV Medizin

Weiterlesen: I.Herren beim HSV MedizinDas Ziel war klar. Nach der Niederlage in Schönebeck sollte im Auswärtsspiel bei HSV Medizin ein Sieg her, zumal der Eindruck aus den beiden Niederlagen aus der vergangenen Saison in Meisterschaft und Pokal zu korrigieren war. Beide Mannschaften waren nicht mit "voller Kapelle" am Start. Im Kader von TuS 1860 waren diesmal fünf A-Junioren. Diese machten ihre Sache von Beginn an gut. Insbesondere die Abwehr mit Samuel Reddig ließ dem Stoßstürmer der Gastgeber, Wawilow, null Entfaltungsraum, sodass dieser nach 100-Prozent verlorenen Zweikämpfen frühzeitig raus musste. Unsere Mannschaft war von Beginn an besser im Spiel, technisch wurde der anspruchsvollere Fußball geboten, während sich der Gastgeber auf lange Bälle fokussierte und - mit einem sensationellen "Einwerfer", bei dem selbst die SCM-Recken noch lernen könnten - auf Standards und Einwürfe ab 30 m vor dem TuS-Tor hoffte. Aber gerade bei Standards war am Ende ebenfalls TuS 1860 besser. Fabian Jahnel, der zunächst mit einem Distanzschuss, dann mit einem Kopfball scheiterte, brachte einen Freistoß von halblinks scharf vor's Tor, den ein HSVer mit dem Kopf unhaltbar für seinen Keeper ins Tor verlängerte. Tino Beyers Team hätte schnell nachlegen können, als Stefan Fischer nach einer Ecke aus Nahdistanz zum Schuss kam, die HSV-Verteidigung die Kugel noch von der Linie kratzen konnte. David Genzel sorgte vorne für viel Unruhe, wuselte zwischen den Verteidigern hin und her und erschwerte dem HSV den Spielaufbau. Vom HSV kamen ein, zwei scharfe Flanken, doch keine richtige Torgefahr. Wenn dann mal ein Ball wirklich und eher zufällig auf's Tor kam, war auf René Ryll Verlass. 

Zweite Hälfte, ein unverändertes Bild. TuS technisch besser, aber nicht mit der letzten Konsequenz, inbesondere beim letzten Pass. Deshalb war's für die Zuschauer draußen richtig anstrengend - denn ein Fehler, der Ausgleich und zwei Punkte wären verloren. Wie gegen Fortuna spielte man bald mit 11 gegen 10, als ein HSVer zurecht mit Rot vom Platz musste. Das Spiel wurde dadurch nicht besser. Die HSVer hatten einige Standards zu viel, machten aber nichts draus. TuS 1860 hatte viele Konterchancen, doch das 2:0 wollte nicht gelingen. Insbesondere die eingewechselten Lukas Grewe und Michi Dolke, der sich nach seiner Verletzung seinem Team wieder zur Verfügung stellte und trotz Schmerzen eingewechselt wurde, hätten einen Treffer verdient gehabt. 

Tino Beyer: „Wie so häufig haben wir es nicht geschafft, den Sack mit einem weiteren Treffer zuzumachen. Aber es ist gut, dass wir zu Null gespielt haben." Der Auswärtssieg macht Lust auf mehr ...

HSV Medizin: Kowalewski - Werner, Schönberg, Franke (78. Mai), Petzoldt, Wawilow (64. Förster), Sprenger, Mußel (72. Worlich), Rasche, Klauer, Heise

TuS 1860 Magdeburg-Neustadt: Ryll - Köppe, Fischer, Jahnel (76. Bader), Reddig, Genzel (72. Grewe), Tewes, Niemann (60. Dolke), Schulz, Kliche, Wittemann

Torfolge: 0:1 Heise (Eigentor, 17.)

Hier der Bericht von Dennis Uhlemann aus der Volksstimme vom 07.09.2015

Weiterlesen: Achtung BaustelleInformation

Ab Dienstag, 01.09.2015 früh, wird an der Einfahrt zum TuS-Platz (Klosterwuhne) nochmals tüchtig gebaut. Bis vorraussichtlich 08.09.2015 wird es dann zu Verkehrseinschränkungen an dieser Zufahrt kommen. Der Fußgängereingang ist schon wieder geöffnet. Wer partout nicht auf die Anfahrt mit dem PKW verzichten kann wird, kann dann Notfalls über die Zielitzer Str. zum Gelände anfahren.

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