2. Mannschaft - Landesklasse Süd 2010/2011

Die 2. Mannschaft beendete die Saison mit einer guten Mannschaftsleistung gegen Harzkalk Rübeland - aber auch dem Wissen, dass es aller Voraussicht nichts mit dem Klassenerhalt wird. Gekämpft wurde wie immer und trotz gegnerischer Überlegenheit, Schade vor allem, dass Daniel seine tolle Kombination nicht abschließen konnte. Das 4:4 brachte den 5. Mannschaftspunkt. Vorzuheben sind vor allem Micha und Paul - beide mit 5 Punkten und als Einzige bei über +50%, aber auch der Rest spielte im Sollbereich, der dieses Jahr einfach nicht reichen sollte.

Neuer und alter Mannschaftsleiter ist Uwe Lechnauer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Aufstellungen:

  Name DWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Pt. %
1. Prof. Dr. Korte, Holger 1800           -          
2. Domröse, Michael 1683 1 1 0 1 ½ ½ ½ 0 ½ 5 55
3. Lechnauer, Uwe 1815 0 ½ ½ ½ ½ 0 0 ½ 1 39
4. Dr. Mensch, Wolfgang 1602   0 0 ½ 1 0 0   1 36
5. Freytag, Christian 1637       1     1 0 0 2 50
6. Letzgus, Philipp 1601 ½ 0 ½ ½ 1 0 ½ 0 ½ 39
7. Rostkovius, Paul 1582 0 1 ½ 1   1 1 ½ 0 5 63
8. Kelm, Daniel 1396 0 ½ 0 0 1 0   ½ 0 2 25
9. Peschos, Celine 1277 0 ½ 1 0 0 0 0 ½ 1 3 33
10. Dr. von Bassewitz, Ingo 1577 0   0             0 0
11. Pasch, Mathias 1740               1   1 100
12. Uecker, Mario 1570 1 0         1     2 67
13. Skibinski, Eckbert 1525                      
14. Kotlenga, Dietmar 1555                      
15. Scholz, Burkhard 1489                      
16. Schuster, Willi 1200                      
17. Schuster, Mathilda 1020                      
18. Phan, Quoc-Anh 1094                      
19.                          
  Spieltag BP 4 4 3 4    
  Gesamt BP 6 13 17 18½ 22½ 25½ 29½    
  Spieltag MP 0 0 0 2 1 0 1 0 1    
  Gesamt MP 0 0 0 2 3 3 4 4 5    


Ansetzungen:

1. Spieltag - 19.09.2010: SK Oschersleben (H) 2,5:5,5

2. Spieltag - 10.10.2010: Stahl Blankenburg (A)3,5:4,5

3. Spieltag - 24.10.2010: Salzland Staßfurt (A) 2,5:5,5

4. Spieltag - 14.11.2010: Einheit Staßfurt (H)4,5:3,5

5. Spieltag - 12.12.2010: SV Schönebeck (A)4:4

6. Spieltag - 16.01.2011: VfB Ottersleben (H)1,5:6,5

7. Spieltag - 27.02.2011: USC Magdeburg III (A) 4:4

8. Spieltag - 20.03.2011: SG Einheit Halberstadt (H) 3:5

9. Spieltag - 10.04.2011: Harzkalk Rübeland (H) 4:4

8. Spieltag:

Viel Pech am 8. Spieltag, nach eigentlich gutes Leistung fehlte am Ende das Quäntchen Glück um Mannschaftspunkte zu erzielen. Christian schlussendlich der Leidtragende als er eine totremise Stellung gewinnen musste was natürlich immer schief geht...
Die Landesklasse Nord auf den Seiten des Schachbezirks Magdeburg.

7. Spieltag:

Christian erweist sich als Glücksbringer gegen USC's Zeitnotspezialisten
Der 7. Spieltag begann eigentlich wie immer - aller waren pünktlich und Paul fehlte. Nach freundlicher Begrüßung durften wir feststellen, dass der USC ohne Spitzenbrett und ohne eine weitere starke Spielerin angetreten war. Sowohl im Ober- als auch im Unterhaus war der Tabellenführer aber favorisiert, so dass wir in gewohnter Außenseitermanier punkten wollten. Als Paul nach 20 Minuten noch nicht aufgetaucht war begag ich mich auf Suche und konnte 15 Minuten später auch mit Erfolg zurück kehren - schließlich wollten wir auf unseren derzeit zuverlässigsten Scorrer nicht verzichten. Nach einer guten Stunde war zu konstatieren, dass die USC-Spieler allesamt reichlich Gebrauch von ihrer Bedenkzeit machten. Selbst Paul - mit leichtem Handicap gestartet war im Plus, bei Mario war sogar kein Zeitverbrauch anzumerken. Er brachte uns dann auch mit 1:0 in Front - mit 5 Restminuten auf der Uhr rannte sein Gegner in eine Bauerngabel und gab auf. Wenig später einigte sich Micha in ausgeglichener Stellung auf Remis - wieder eine gute Leistung am Spitzenbrett. Uwe an Brett 2 hatte eine schräge Eröffnung gewählt und mühte sich mit Qualität und Bauern weniger um Schummelchancen. Wolfgang stand wie immer grund-solide mit leichtem optischem und größerem Zeitvorteil. An Brett 4 äußerte sich Christian - nachdem er ein heikles Opfer ausgelassen hatte - sehr optimistisch, auch wenn beim betrachten der Stellung noch kein zu großer Vorteil auszumachen war. Ich stand - erstmals in dieser Saison mit weiß spielend - ebenfalls verheißungsvoll, sollte aber im weiteren Spielverlauf leider 3 Mal den gewinnbringenden Zug d6 auslassen. Paul und ebenso Celine standen bei großem bzw. leichtem Zeitvorteil ebenfalls solide. Kurz vor der 1. Zeitkontrolle konnten wir dann schlagartig auf 3,5:0,5 davon ziehen. Erst gewann Paul, danach machte Christian dank Bauernpärchen auf (gegnerischer) zweiten Reihe alles klar. Es roch also nach einem Sieg. Leider konnte ich meinen kleinen Vorteil nicht über die Zeitnot retten und musste nach großem Abtausch konstatieren, dass ich im Turmendspiel mit Minusbauer gelandet war. Da Celine - sie wurde leider für ihr solides Mittelspiel nicht belohnt und verlor im Springerendspiel irgendwie den Faden - und Uwe - ein ungenauer Königszug brachte ihn leider um die letzten Matttricks auf Verlust standen, sollte es meine und Wolfgangs Aufgabe sein mit jeweils einem Remis den Mannschaftssieg sicherzustellen. Leider wurde Wolgang wieder nicht für seine Mühen belohnt - der sozusagen letzte Trick seines Gegners zog und endete in einer nicht zu verhindernden Bauernumwandlung. Also 3,5:3,5. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich allerdings längst ein remises Turmendspiel erreicht, dies musste auch meine Gegnerin - die vorbildlich bis zur letzten Minute kämpfen wollte - nach fast 6 Stunden anerkennen. Ob wir einen Punkt gewonnen oder verloren haben ist erstmal nicht klar, auf jeden Fall wird es noch ein steiniger Weg bis zum Klassenerhalt. Es bleibt zu hoffen, dass wir weiter auf Christian - unseren "Glücksbringer" (mit ihm noch ungeschlagen) und 100%-Mannn zurückgreifen können!

 

6. Spieltag.
6. Spieltag - ganz miserable Vorstellung die im 1,5:6,5 Debakel endete. Dabei hatte uns Paul noch souverän in Front gebracht... Mehr Worte sollen nicht verloren werden - lieber zu den erfreulicheren Sachen...
5. Spieltag:
Gut Ding brauch weil - so auch der Bericht zum 5. Spieltag, unserer bisher besten Saisonleistung. In der Hoffnung ein Anderer würde mir noch ein paar Zeilen zu unserer Heldentat zusenden, habe ich mich vorerst auf ein paar Partieanalysen konzentriert die alsbald veröffentlich werden.
Nun gut, so muss mir mir als Schreiber vorlieb genommen werden - was also passierte am 5. Spieltag? Alles fing mit einem großen Desaster an. Dass wir nur zu 7. sein würden, war wahrscheinlich schon am Freitag klar, dass wir am Sonntag morgen noch einen Spieler zusetzten nicht unbedingt. Nach stressiger Anreise - auch in der 4. und 5. lief einiges drunter und drüber und musste telefonisch korrigiert werden - wurde in Schönebeck beschlossen die Vereinskasse zu schonen und die letzten beiden Bretter frei zu lassen, statt beispielsweise 1 und 4. Primäres Ziel war natürlich Schadensbegrenzung, unter den Vorzeichen 1400 DWZ Punkte an 6 Brettern weniger und 2 Mal kampflos, kann man auch schon Mal mit 7:1 unter die Räder kommen. Angespornt vom 2:0 Rückstand wurde auch auf jegliches Remis-gebiete verzichtet und an allen Brettern gekämpft - gut so!
Der Rest ist schnell erzählt - für Details verweise ich auf die Parteianalysen, die wir in Jahresabschlussmanier nach Beendigung des Wettkampfes im Vereinsheim durchgeführt haben, auch so etwas gehört zu einer guten Mannschaft dazu! Nach 18 Zügen und noch vor 10 Uhr befand ich mich in einem Bauernendspiel mit (Doppel-)Mehrbauern. Auch wenn ich es mir unnötig schwer machte war der Sieg schnell unter Dach und Fach gebracht und wir konnten auf 1:2 verkürzen. Es war übrigens meine 5. Schwarzpartie in Serie - auch das ist etwas Besonderes...
Als nächstes folgte Celine, sie konnte die sich bietenden Chancen nach Opfer des Gegners nicht nutzen und spielte in guter Position leider zu passiv, so dass Schönebeck den alten Spielstand wiederherstellen konnte. Doch nun waren wir am Zug. Daniel konnte in "Thomas-Manier" seine aktive Stellung durchboxen - so etwas scheint ihm zu liegen - und wiederrum verkürzen. Uwe erreichte nach sehr wechselhaftem Verlauf ein schlussendlich gerechtfertigtes Remis - auch hier sei auf die Analyse verwiesen - Partien mit so zahlreichen Qualitätsopfern - allesamt in gewisser Weise gerechtfertigt - sieht man selten. Ergo 2,5:3,5 gegen uns.
Doch es sah gut aus: Micha spielte trotz viel stärkerem Gegenüber wie immer auf Sieg, musste sich schlussendlich aber doch mit dem Remis begnügen, trotzdem ein wertvoller halber Punkt der auch nicht zu erwarten war. Wolfgang war es nun vergönnt den Mannschaftspunkt, durch sichere Verwaltung der eroberten Bauernmehrheit einzufahren! Also 4:4 und ein mehr als versöhnliches Ende der ersten Saisonhälfte.
Die Mannschaft liefert nach wie vor eine geschlossene Leistung, ohne große Ausreißer nach unten ab. Während diesmal das "Mittelfeld" mit 3 vollen Zählern überzeugte, sind alle Spiele betrachtend vor allem Micha und Paul mit jeweils über 50% und deutlich stärkerem Gegnerschnitt hervorzuheben.
4. Spieltag:
Erster Saisonsieg
Trotz ärgerlichem Start in die Saison, gingen wir optimistisch in den 4. Punktspieltag. Einheit Staßfurt zählte zu den schwächeren Mannschaften der Staffel und so machten wir uns Hoffnungen auf die ersten Mannschaftspunkte. Im Vergleich zum letzten Spieltag konnten wir mit Christian unseren Joker einsetzen, Ingo half dafür in der Ersten aus. Von der Aufstellung waren Uwe's, Daniel's und Celine's Bretter als am schwierigsten einzuschätzen. In der Mitterachse (3-6) hatten wir die aussichtsreichsten Positionen.
Der Kampf began gut, nein eigentlich darf man das so nicht sagen, denn Paul ließ wieder auf sich warten, erreichte aber nach 30 minütiger Verspätung und losgeschicktem Such-Trupp (danke an Chris Wasser) doch noch das Spiellokal. Dass Paul auch ohne große Bedenkzeitnutzung (und wahrscheinlich auch ohne besonders viel Schlaf) ein guter Schachspieler ist, bewies dann allerdings seine Partie. Als Letzter gekommen, als Erster fertig gewesen und dabei seinen Gegner in einer interessanten Französischpartie ziemlich souverän abgetragen, so kann man Pauls Einsatz kurz zusammenfassen. Immerhin lagen wir damit endlich mal 1:0 in Führung, nachdem dies schon zwei Mal hätte klappen müssen.
An den restlichen Brettern sah es aber leider nicht so gut aus. Ich fang mal hinten an: Celine hatte nicht konsequent gespielt und stand mit Bauern weniger da, hatte aber, so zeigte die Analyse, Kompensation. Daniel war recht schnell im Leichtfigurenendspiel versandet, konnte dann aber seine Bauern auf dem vom König entfernten Damenflügel nicht halten und musste bald aufgeben. Ich selbst stand nach komischen Eröffnungsverlauf gedrängt, der Damenflügel bot einfach nicht genug Platz für all meine Figuren, so dass ich lange Zeit mehr oder weniger strategisch umhermanövrieren musste. Meiner Gegnerin erging es ebenso von daher war die Stellung wahrscheinlich im Mittelspiel immer (noch) im Gleichgewicht. An Brettern 1-4 hatten wir jeweils einen Bauern weniger, aber zumindest bei Micha und Christian gute Kompensation, wobei Uwes entstandendes Turmendspiel als Remis einzuschätzen war. Kurz vor der Zeitnotphase konnte Staßfurt ausgleichen und es stand fortan 2,5:2,5. Celine und Daniel konnten ihre Stellungen nicht halten und gaben auf. Uwe erreichte ein solides Remis gegen den stärksten Spieler von Staßfurt. Micha hingegen zeigte mal wieder wie wohl er sich am ersten Brett fühlt. Nach geopfertem Bauern in der Eröffnung spielte er kosequent offensiv weiter und wurde dank seines hervoragenden taktischen Gespürs schlussendlich auch belohnt. Er konnte mit Dame und Turm dem unrochiertem König so sehr zusetzen, dass sein Gegner das eigene Matt in 2 ansagte. Nun hing alles an der Mittelachse - sprich den Brettern 3-5. Ich hatte zu einem Zeitpunkt wo ich mich überrollt sah zu einem Alles oder Nichts Zug gegriffen ( völlig unnötig übrigens, denn die Stellung war nach wie vor im absoluten Gleichgewicht, ich hätte nur ruhig weiter spielen müssen), der sich sehr schnell als noch schlechter als nichts herausstellte. Ich stand innerhalb von wenigen Zügen der Art schlecht, dass die Aufgabe die einzige logische Konsequenz gewesen wäre. Hinzu kam nun auch noch akkute Zeitnot, so dass man meine Stellung abschreiben musste. Christian hatte im Springer vs. Springer Endspiel einen Bauern mehr und stand aktiv. Wolfgang hingegen knetete an selbigem Endspiel, allerdings mit umgekehrten Vorzeichen jedoch ohne großartige gegnerische Aktivität.
Nachdem ich - was auf Grund meiner miesen Stellung schon an ein kleines Wunder grenzt - die Zeitnotphase zumindest materiell unbeschadet überstanden hatte, konnte ich im Endspiel meine schlecht stehenden Figuren mobilisieren, so dass ich nach Vernichtung des wichtigsten gegnerischen Bauerns das Remis erreichte.
Bei Wofgangs Gegner wurde dann die Zeit knapp, so dass auch an Brett 3 Remis vereinbart wurde, was schlussendlich auch der Endstellung entsprach. So lag es nun an Christian, dafür zu sorgen, dass wenigstens ein MP bei TuS blieb. Trotz langer Spielpause zeigte sich Christian als schachlich fit und fand im Endspiel den richtigen Plan um seinen Vorteil souverän umzusetzen.
Unser Joker war also zugleich der Matchwinner, hoffen wir also darauf, dass wir zukünftig gehäuft auf Christian zurückgreifen können ;-)
Hervorzuheben bleiben weiterhin Pauls Leistung, der trotz aufsteh-Problemen überzeugen konnte. Last but not least muss natürlich auch Michas riesen Leistung hervorgehoben werden, seine 3 aus 4 am Spitzenbrett zeugen davon, dass er zur Zeit mindestens 100 Punkte unterbewertet ist!

Hoffen wir, dass wir gegen Schönebeck ebenfalls eine gute Leistung abliefern können, es scheint als sei die frühe Führung diesmal der Schlüssel zum Erfolg gewesen - bestimmen wir doch einfach jemanden der auch am nächsten Spieltag für das 1:0 sorgt. Freiwillige vor!

Philipp Letzgus

3. Spieltag:
Außer einem schönen Patttrick war am 3. Spieltag nicht viel zu holen...
Der 3. Spieltag brachte das zweite Auswärtsspiel in Folge. Diesmal hieß der Gegner Salzland Staßfurt und es sollten unbedingt die ersten Punkte her.
Diesmal konnten wir quasi auf die Stammacht zurückgreifen. Für Mario rückte Ingo nach erfolgreichem Auftritt in der 1. zurück ins Team. Der Rest blieb unverändert. Von den Wertzahlen der Gegner war zu sagen, dass Micha, Wolfgang und Celine den schwersten Stand haben sollten, während Ingo Uwe und ich Mini-Vorteile hatten, aber allesamt mit schwarz spielten.
Bei meinem ersten Rundgang nach eigenem 10. Zug - ich selbst stand zu dem Zeitpunkt deutlich schlechter, irgendwann müssen mal neue Eröffnungen her... - konnte ich erfreuliches feststellen: Bei Celine merkte ich das wohl schon früh die Damen getauscht wurden, beim genaueren Hinsehen zeigte sich aber, dass nur der Gegner keine Dame mehr hatte, Celine aber sehr wohl noch. Ich rechnete mit einem schnellen Punkt. Noch schneller sollten wir allerdings mit 1:0 hinten liegen - Ingo wurde in der Eröffnung ausgetrickst und stand sehr bedrohlich, bald ging dann noch eine Figur verloren und die Hoffnung auf eine Führung war verpufft, auch weil es sich Celine unnötig schwer machte... Micha hatte am Spitzenbrett Figur für Königsangriff geopfert, da die Läufer aber nicht wie gewünscht operieren konnten geriet der Angriffsmotor ins stocken und es sah am Spitzenbrett nicht gut aus. Auch Uwe hatte schon eine Figur verloren, aber immerhin 2 Bauern bekommen und versuchte nun mit taktischen Tricks seinen Gegner zu überraschen. Wolfgang stand ausgeglichen musste aber seinem Gegner ein wenig die Initiative überlassen. Paul hatte im Turmendpsiel die bessere Bauernstruktur und spielte auf Sieg. Daniels Stellung war schließlich schwer einzuschätzen, ich glaubte aber an unsere Chance.
Celine fuhr dann Ihren Punkt sicher ein - nächstes Mal möglichst nicht ganz so spannend machen, denn neben Rückopfer eines Turmes war auch die Bedenkzeit bedrohlich knapp gewurden, ich hatte schon ein wenig Angst... Die Partie sollte sie übrigens aufheben, denn man gewinnt nicht alle Tage gegen einen Roman Slobodjan (wenn auch nur der Neffe(?) des gleichnamigen GMs).
Danach verschlechterten sich unsere Chancen aber drastisch. Micha konnte seine Stellung nicht halten, und Wolfgangs Gegner schaffte es auch in seine Königsstellung einzudringen und einige Bauern mitzunehmen - trotzdem roch es immer nach Remis durch Dauerschach. Als auch Uwe im Endspiel unverständlicher Weise Remis ablehnte (Bauer+Springer+Turm vs. 2 Bauern und Turm bei Uwe) und auch Daniel kurz vor 40. mit Dame gegen Doppelturm verlor, war der Kampf praktisch nicht mehr zu halten, es stand 3:1 gegen uns.
Was sich dann auf Uwes Brett abspielte war mehr als kurios. Kurz nach Uwe ein Remisgebot abgelehnt hatteum auf Sieg zu spielen, verzichtete er aufs Schlagen des verbliebenden Bauern. Jetzt war die Partie eigentlich wieder weg, aber sein Gegner wollte zu früh zu viel, gab den Springer zurück und wickelte ins Turm+Bauern vs. Turm Endspiel ab. Beide kannten allerdings nicht den richtigen Umgang mit der Philidor-Remis Stellung, die Lehrbuchrreif auf dem Brett war. Uwe machte einen falschen Zug und der Bauer kann theoretisch durch gehen. Das Tat er auch und permutierte ohne Nachdenken in eine Dame. Das solche Automatismen vermieden werden sollten, zeigt folgende Stellung:
1011_3.Spieltag_Uwe.png
Uwe hatte nämlich mit Tf1 noch einen letzten Trick auf Lager gehabt, der nach Bauernumwandlung in die Dame Dauerschach oder Patt sichert (sehr schön!--> selber angucken!). Am Ende sprang also Remis bei raus - was sicher etwas schmeichelhaft für uns war.
Bei Stand von 3,5:1,5 hieß es jetzt voll kämpfen. Wolfgang sollte versuchen Remis zu sichern während Paul und ich, beide mit minimal besseren Turmendspielen ausgestattet, auf Sieg spielen mussten.
Der Rest ist leider schnell erzählt, Wolfgang konnte seine Stellung nicht halten, so dass Paul und ich bei knapper werdender Zeit und knapper werdendem Endspielvorteil ins Remis einwilligten und so die etwas zu hoch ausgefallendende Niederlage anerkennen mussten.
Insgesamt ist der Spieltag schon kurios verlaufen, denn dass Celine den einzigen Sieg (bei mehr als 300DWZ-Pt. weniger) sichert, hätte im Vorhinein wohl relativ schlechte Quoten gehabt.
Vor allen an den Brettern mit Wertzahlvorteil - dazu zähle vor allem auch ich selber - haben wir wieder nicht genug Zählbares geholt.
Es bleibt zu sagen, dass Micha und Celine bisher eine super Saison spielen, während Paul und Mario noch leicht überm Soll sind, fehlt an den anderen Brettern leider bisher die Konstanz. Aber wir haben ja noch 6 Spieltage um das wieder auszugleichen!



2. Spieltag:
Trotz Sieg am Spitzenbrett wieder keine Mannschaftspunkte
Pünktlich vor Beginn des nächsten Spieltages der Bericht zum vorgezogenen Kampf der 8. Runde. - ich gelobe Besserung....
Zuerst die Auflösung der "Taktikaufgabe" vom letzten Spieltag. Es gewinnt 1. Tc7 Lc6 (erzwungen) 2. Ld6 und schwarz verliert eine Figur. 
Die Ansetzung des vorgezogenen 8. Spieltag führten uns in den Harz nach Blankenburg. Bei uns war wieder Wolfgang an Bord, dafür half Ingo in der 1. aus. Mit unserer quasi Stammmannschaft wollten wir versuchen zumindest ein 4:4 zu erreichen. Unsere "Probelmbretter" waren 6&7, dort hatten wir den größten DWZ-Minus. Der Rest sollte sich, mehr oder wneiger in der Remis-Breite bewegen.
Leider erwischte die 2. Mannschaft einen schlechten Start. Mario an 8 verlor schon schnell die Dame für Turm und stand früh auf verlorenem Posten, Schade denn hier waren BP eingeplant. Kurze Zeit später erwischte es Wolfgang. In bequemer Stellung unterlief ihm ein "Anfängerfehler" (dies soll ich ausdrücklich so aufnehmen!) statt die Dame zu fangen war die Figur weg. Auch wenn er sich noch lange quälte stand es bald 2,5:0,5 gegen uns. Celine hatte zwischenzeitlich Remis gemacht was als sehr positives Zeichen zu werten war. Trotz des herben Rückstandes gab die Mannschaft nicht auf. Paul, Schwach aus der Eröffnung gekommen - nutzte eine Unachtsamkeit seines Gegenübers und gewann Figur und kurze Zeit später auch die Partie. Uwe erarbeitete sich durch souveräne Stellungsverwaltung einen Mehrbauern, den er im Endpsiel auch versuchte umzusetzten. An der entscheidenden Stelle verpasste er das Opfern seines übrig gebliebenen Springers - danach wäre der Bauerndurchmarsch nicht mehr aufzuhalten gewesen - so dass es leider nur Remis wurde. Trotzdem eine gute Leistung. Noch besser machte es Micha am Spitzenbrett. Er konnte seine gute Form des 1. Spieltages konservieren und seinen Gegner in einer taktisch geprägten Partie zermürben. Super Leistung unseres Spitzenbretts!
Beim Stand von 3:3 lag es dann bei mir und Daniel den/die Mannschaftspunkte zu sichern. Ich stand zwar ziemlich gedrückt, hatte aber keinen Materiellen Nachteil. Leider fand ich in der Zeitnotphase den völlig falschen Verteidigungsplan und manövrierte mich selbst ins Abseits. Wieder Mal viel zu passiv gespielt und folgerichtig verloren - ich bin halt einfach nicht in Form.... Schade denn bei genauer Verteidigung wäre sicher ein Remis drin gewesen!
Was dann beim Stand vpn 3:4 gegen uns passierte war leider sehr ärgerlich. Daniel hatte sich einen Mehr-turm und -springer erkämpft - allerdings auf Kosten von 3 zusammenhängenden Freibauern. Seine Zeit neigte sich auch dem Ende zu und die Stellung war wirklich nicht ganz einfach. Leider interpretierte Daniel den Zwischenstand falsch rum und bot seinem wesentlich stärkeren Gegner Remis, was dieser natürlich sofort annahm. Somit 3,5:4,5 gegen uns, und das alles bei einem sehr unglücklichem Ende. Trotzdem, die wichtigen Punkte haben wir schon vorher verschenkt, vor dem Spiel wäre sicher jeder mit einem Remis von Daniel zufrieden gewesen.
Bleibt das Fazit, dass wir wieder sehr gut gespielt haben und es wieder nicht reichte. Hoffentlich kommen an diesem Wochenende endlich die lang ersehnten ersten Mannschaftspunkte.
(von Philipp Letzgus)

1. Spieltag:
Potenzial ist da blieb aber diesmal noch ungenutzt von Philipp Letzgus
Diese Überschrift fasst den 1. Spieltag der 2. Mannschaft in der neuformierten Landesklasse Süd zusammen. Aber im Einzelnen:
Am Freitag vor dem Punktspiel wurde die Aufstellung analysiert, es ergab sich, dass wir auf 3 Stammkräfte verzichten mussten, darunter auch Wolfgang der als TuS-Mitgleid erstmals eine, bei der Zuverlässigkeit verdiente, Punktspielpause einlegte; hoffen wir dennoch, dass es diese Saison die einzige bleibt:-) Für die fehlenden Stammspieler rückten Celine und Ingo, beide gehören sowieso zum erweiterten Stamm und Mario - seine 4. Mannschaft hatte noch spielfrei - an die hinteren Bretter. Im Vergleich zur Oschersleber Aufstellung sollten wir an jedem Brett zwischen 60 und 460 Punkte DWZ-Nachteil haben, worauf ML Uwe, pessimistischer Weise, nur ein 4,5:3,5 ausgab, was nach dem Spielverlauf sogar möglich gewesen wäre...
Die Oschersleber (oder Oscherlslebener??) traten am Sonntag mit der in etwa erwarteten Aufstellung an, für uns galt also die Devise hinten möglichst voll punkten und vorne gucken, dass das ein oder andere Remis erreicht werden kann - kurzum es ergab sich die typische Zweit-Mannschaftstaktik. Wir starteten auch verheißungsvoll und vor allem Ingo bemühte sich um die sofortigeUmsetzung des Masterplans. Er konnte schnell 2 Bauern gewinnen und noch vor der Ein-Stunden-Marke ins Turmendspiel abwickeln. Nachdem er 2 gefährliche Freibauern bilden konnte - einer schaffte es sogar bis auf die 3. Reihe - schien ein voller Punkt sicher - so zumindest Marios Einschätzung als er mein Brett begutachtete und meinte "den 1. Punkt haben wir schon mal in Peto". So einfach war es dann doch nicht, nachdem der Bauer seinen Marsch nach vorne kurz unterbrochen hatte - e2 hätte im 35. zum sofortigen Sieg geführt - konnte Ingos Gegner seine Figuren gut mobilisieren, die Freibauern abgrasen und so zum 1:0 gegen uns einnetzen. Schade, denn Ingo hätte den Punkt durch sein solides Spiel verdient gehabt. Trotzdem sah es zu diesem Zeitpunkt noch sehr gut für uns aus, unsere Spitzenbretter hatten leichten Material- (Micha) bzw. Stellungsvorteil (Uwe), ich hatte nach durchwachsenem Eröffnungsverlauf wieder zum alten Plan zurückgefunden und überlegte nun an nicht stellungstypischer Öffnung mit e5. Paul stand nach eigenem Bekunden riesig und an den hinteren Brettern war alles noch ausgeglichen. Aufgrund meiner anstehenden Prüfung am Montag und dem üblichem Lerndefizit entschloss ich mich nach 12 Zügen, und Verwerfen der e5-Variante zu einem Remisangebot. Mein Gegner nahm an und so konnte ich mich mit mathematischen statt mit schachlichen Probleme beschäftigen und parallel noch den Wettkampf beobachten.
In meinen lernpausen musste ich jedoch die rapide Verschlechterung unserer Gesamtsituation feststellen. Celine hatte auf der offenen h-Linie leider nicht konsequent angegriffen und so konnte ihr Gegner nach Bauerngewinn die Partie souverän nach Hause führen. Auch für Daniel lief es nicht rosig - auf einmal fehlte eine Figur und somit war der Punkt auch bald futsch. Demnach 3,5:0,5 gegen uns. Leider wandelte sich dann auch Pauls Stellung zum Schlechten - er hatte den Gegner eigentlich platt wie eine Flunder - Bauer mehr, 2 Leichte für einen Turm und der Schwarze war auf der Grundreihe zum Zuschauen verdammt. Leider übersah Paul dann ein taktisches Manöver und eine Figur war weg, Remis war an diesem Brett also das Maximalziel. Da man von Uwe und Micha keine 2 Punkte erwarten konnte war mannschaftlich leider schon aller gelaufen.
Es folgten dennoch ein paar persönliche Highlight. Mario wickelte in folgender Stellung in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern ab (1. Le1 Sc6 2. Lxa6 Lxa6 3. Txc6 f5 4. Txg6 hxg6) und gewann trotz Remisbreite durch Mithilfe seines Gegners.
1011_1.Spieltag_Mario.png
Für alle Taktikfreunde: In der Diagrammstellung kann Weiß die Partie durch ein gekonntes Manöver allerdings sofort entscheiden. Welcher Zug ist gesucht? Auflösung folgt nächsten Spieltag!
Ein weiterer Höhepunkt war Michas Leistung - er konnte sich aus seiner passiven Stellung befreien alle Mattangriffe abwähren und aufgrund der vom Gegner erbrachten Opfer kurz vor der Zeitkontrolle gewinnen. Die Partie war hochdramatisch und stets taktisch geprägt - eine tolle Leistung unseres 1. Bretts gegen einen 300 Punkte stärkeren Spieler! Uwe konnte seine aussichtsreiche Stellung leider nicht halten. Er gab die zwischenzeitlich gewonnene Qualität wieder zurück, konnte jedoch den Vormarsch der Freibauern nicht stoppen - Schade die Analyse zeigt, dass zweifelsfrei mehr drin war. Schlussendlich spielte nur noch Paul. Sein Kampfgeist hätte eigentlich wenigstens mit einem Remis belohnt werden müssen. Nach über 5 Stunden Spielzeit fand er aber nicht mehr den richtigen Remistrick, denn sein fast zur Dame promovierter a-Bauer hätte in Kombination mit den richtigen Läuferzügen dem gegnerischen Turm das Verlassen der Grundreihe versagt und so - zumindest nach ersten Vorortanalysen - das Remis gesichert.
So blieb es bei auf den ersten Blick ernüchternden 2,5 Brettpunkten, in meinen Augen haben wir jedoch das Potenzial in Zukunft auch Mannschaften vom Kaliber Oschersleben Mannschaftspunkt(e) abzunehmen! Dafür sind wieder so konzentrierte Leistungen im Oberhaus, sowie das Anknüpfung an das Erreichte der letzten Saison durch unser Unterhaus von Nöten.
Vorschau:
Dieses Jahr startet die 2. Mannschaft in der umbenannten alten BOL, neu Landesklasse Süd. Das Team tritt in der wesentlich stärkeren Süd-Staffel an. Ein guter Mix aus erfahrenen Hasen und jungen aufstrebenden Spielern soll es ermöglichen den Klassenerhalt möglichst früh in Sicherheit zu bringen.

1. Mannschaft - Landesklasse Nord

Souveränes Ergebnis am abschließenden Spieltag - mit 6:2 konnte die beste Saisonleistung eingefahren werden. Während vor allem "Sturm" und "Abwehr" mit 4 Siegen erfolgreich waren, reichten 4 Remis im Mittelfeld um den Aufstieg souverän unter Dach und Fach zu bringen.

Die Mannschaft überzeugte in allen Teilen, nicht desto-trotz sind die 3 Spieler mit 74% und mehr hervorzuheben: Thomas und Edgar an Eins bzw. Zwei - von Thomas zwar gewöhnt, spielte Edgar deutlich über dem Erwarteten, sowie von Mathias der seine Neuberufung in die Mannschaft mehr als rechtfertigte (Gleiches gilt natürlich auch für Burghard an Brett 7!)! Bleibt zu hoffen, dass das Relegationsspiel gut gemeistert werden kann!

Die Landesklasse Nord auf den Seiten des Schachbezirks Magdeburg.

Neuer und alter Mannschaftsleiter ist Thomas Frotscher (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Aufstellungen:

  Name DWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Pt. %
1. Frotscher, Thomas 2125 ½ 1 + ½ ½ 1 1 1 1 81
2. Beinhof, Peter 1925 1 ½               75
3. Conrad, Edgar 1858 ½ 1 + 1 1 ½ 1 ½ 1 81
4. Werner, Henry 1694 ½ ½ 0 0 0 0 ½ ½ ½ 28
5. Metzger, Albert 1793 1 0 ½ ½ ½ ½ 1 1 ½ 61
6. Wolf, Matthias 1732 1   1 1 ½ 1 ½ ½ ½ 6 75
7. Lange, Philipp 1637 ½  0 1 ½ 1 ½ 0 0 ½ 4 44
8. Wolf, Burghard 1682 0 ½ 1 ½ 1 ½ ½ ½ 1 61
9. Dr. von Bassewitz, Ingo 1577   1   0 ½   1   1 70
10. Pasch, Mathias 1740                      
11. Uecker, Mario 1570     1     ½       75
12. Skibinski, Eckbert 1525                      
13. Kotlenga, Dietmar 1555                      
14. Peschos, Celine 1277                      
15. Schuster, Willi 1200                      
16. Schuster, Mathilda 1020                      
17.                          
18.                          
  Spieltag BP 5 4 5 4 6    
  Gesamt BP 5 16 20 25 29½ 35 39 45    
  Spieltag MP 2 2 2 1 2 2 2 1 2    
  Gesamt MP 2 4 6 7 9 11 13 14 16    

Ansetzungen:Ohne Gewähr!

1. Spieltag - 19.09.2010: SV Gardelegen (A) 5:3
2. Spieltag - 10.10.2010: SV Freibauer Barleben (H) 4,5:3,5
3. Spieltag - 24.10.2010: Aufbau Elbe Magdeburg III (H) 6,5:1,5
4. Spieltag - 14.11.2010: SV Kalbe/Milde (A) 4:4
5. Spieltag - 12.12.2010: SF Turm 2000 Wahrburg (H) 5,5:2,5
6. Spieltag - 16.01.2011: SV Irxleben (A) 4,5:3,5
7. Spieltag - 27.02.2011: GW Dahlenwahrsleben (H) 5,5:2,5
8. Spieltag - 20.03.2011: Burger SC SW II (A) 4:4
9. Spieltag - 10.04.2011: SV Flechtingen (H) 6:2

  8.
Spieltag:

Der 8. Spieltag brachte ein sicheres 4:4 gegen Burg. Bei nur 7 verfügbaren Spielern konnte vor allem das Oberhaus überzeugen. Da Turm 2000 hoch gewann, ist leider noch nicht alles unter Dach und Fach, gegen nicht so starke Flechtinger und 2 MP Vorsprung ist aber kaum noch eine Überraschung zu erwarten.

Stärkste Spieler sind Edgar und Thomas mit 6,5/8 sowie Mathias mit 5,5/7.

7.Spieltag:

Souveränes 5,5:2,5 gegen den erxten Verfolger Dahlenwahrsleben. Thomas mit sicherem Sieg am Spitzenbrett - dank Psychotricks und Albin's Gegengambit. Vor allem das Oberhaus diesmal mit 3,5/4 sehr überzeugend. Auch schaffte unsere Erste das Novum allen 4 mitspielenden "Schiffner's" zu besiegen, das hat es in der Geschichte von Dahlenwarsleben noch nicht gegeben;-)
Ich lehn mich mal aus dem Fenster und sag, dass der erste Platz in der Staffel und damit auch das Relegationsspiel sicher ist!

6. Spieltag:
Schon wieder ein knapper Sieg gegen Irxleben, der Aufsteig rückt näher...
5. Spieltag:
Der direkte Konkurent Turm 2000 Wahrburg konnte am 5. Spieltag mit 5:3 bezwungen werden - keine Glanzleistung aber der Aufstieg sollte ein riesen Stück näher gerückt sein. Edgar und Mathias erweisen sich als die Stützen der Mannschaft, beide gaben an vorderen Brettern erst ein Remis. Der Rest kann auch zufrieden sein, einzig Henry ist nach langer Rochade ein kleines Erfolgerlebnis zu wünschen.

4. Spieltag:
Erster Punktverlust am 4. Spieltag. Gegen deutlich schwächere Kalbenser, konnte nur ein 4:4 erreicht werden. Da an allen Brettern deutlicher DWZ-Vorsprung gegeben war, fällt es schwer eine spezielle schwäche auszumachen, der halbe Punkt hätte sicher oben - wie unten geholt werden können. Mathias weiterhin mit 3 aus 3 in bestechender Form. Edgar ebenfalls sehr gut mit 3,5/4, der Rest wohl unter Soll.
Noch ist aber nichts verloren, sie Tabellenspitze ist behauptet und so heißt es am nächsten Spieltag gegen Turm 2000 konzentriert weiter zu machen um direkten Konkurenten abschütteln zu können.

3. Spieltag:
Gegen eine schwach besetzte 3. Vertretung von AE Magdeburg, konnte die 1. standesgemäß mit 6,5:1,5 gewinnen. Dieses Ergebnis ist jedoch keinesfalls überzubewerten, denn gleich 2 Spieler wurden mit +:- ausgebremst (wobei es fraglich sit ob 40€ Strafe die trotzdem kaum vorhandenen Siegchancen aufwiegen) und das Unterhaus war sehr sehr schwach besetzt. Dies konnten die TuS Spieler auch zu 4 vollen Punkten nutzen, an den einzigene "spannenden" Brettern konnte sich AE so gar 1,5:0,5 durchsetzen.
Das positive Fazit des Spieltages ist sicherlich die nach MP nun alleinige Tabellenführung, hoffen wir, dass die erste nicht das selbe Schicksal erleidet wie die 2. die in ähnlicher Situation letztes Jahr gegen Kalbe patzte.
Wenig aussagekräftige Top-Scorrer der Mannschaft sind Thomas und Edgar, allerdings - und deshalb wenig aussagekräftig - je mit einem Plus.

2. Spieltag:
Die Erste startete erfolgreich in die neue Saison. Gardelegen, ein team mit Ambitionen nach oben, wurde mit 5:3 bezwungen. Thomas verzichtete dabei, zugunsten des gesicherten Mannschaftserfolgs, am Spitzenbrett auf weitere Gewinnbemühungen. Nach Vor-Ort Berichten Albert und Mathias mit schnellen Siegen, Philipp und Henry anschließend mit Remis. Peter war es dann vorbehalten gegen einen nominell schwächeren Gegner den letzten benötigten Sieg einzufahren, so dass Thomas das lange bestehende Remisangebot annahm. Edgar komplettierte mit seinem Remis den 5. Mannschaftspunkt, während Burghard,der Top-Scorrer der letzten Saison,sich diesmal geschlagen geben musste, für ihn riss eine Serie von 10 ungeschlagenen Partien in Folge.

1. Spieltag:
Die Erste startete erfolgreich in die neue Saison. Gardelegen, ein team mit Ambitionen nach oben, wurde mit 5:3 bezwungen. Thomas verzichtete dabei, zugunsten des gesicherten Mannschaftserfolgs, am Spitzenbrett auf weitere Gewinnbemühungen. Nach Vor-Ort Berichten Albert und Mathias mit schnellen Siegen, Philipp und Henry anschließend mit Remis. Peter war es dann vorbehalten gegen einen nominell schwächeren Gegner den letzten benötigten Sieg einzufahren, so dass Thomas das lange bestehende Remisangebot annahm. Edgar komplettierte mit seinem Remis den 5. Mannschaftspunkt, während Burghard,der Top-Scorrer der letzten Saison,sich diesmal geschlagen geben musste, für ihn riss eine Serie von 10 ungeschlagenen Partien in Folge.
altaltVorschau:
Dieses Jahr startet die 1. Mannschaft in der umbenannten alten BOL, neu Landesklasse Nord. Das Team ist haushoher Favorit, dem Aufstieg sollte nicht viel im Weg stehen.

Damenmannschaft - Landesliga 2010/2011

Außer Spesen nichts gewesen...
Im Duell mit Löberitz hatten wir klar mit 4:0 das nachsehen. Gekämpft wurde trotzdem verbissen, nach 3 Stunden waren alle Partien noch offen. Schlussendlich setzte sich aber die Löberitzer Routine durch.
Bleibt im ersten Landesligajahr nur Platz 3, dennoch mit dem positiven Fazit, trotz einer sehr jungen Mannschaft nicht leer ausgegangen zu sein!

Erstmals startet TuS mit einer Damenmannschaft im Spielbetrieb. Diese wird in der Landesliga Sachsen-Anhalt gegen Löberitz und USC Magdeburg kämpfen.
Unterstützt wird unsere Jugendtruppe durch Antje Peters aus Gardelegen.

Aufstellungen:

Nr. Name DWZ USC MD SG Löberitz Punkte Prozent
1. Peters, Antje 1460 ½ 0 ½  
2. Peschos, Celine 1277 0 0 0  
3. Löbner, Lisa-Marie 1114 ½ - ½  
4. Schuster, Mathilda 1020 1 0 1  
5. Schoof, Anna-Maria 970        
6. Knape, Saskia 945        
  Spieltag BP 2 0    
  Gesamt BP 2 2    
  Spieltag MP 1 0    
  Gesamt MP 1 1    

Ansetzungen:

21.11.2010: USC Magdeburg (H) 2:2

05.12.2010: SG 1871 Löberitz (A) 0:4