10.Spieltag 06.11.2010 11:00 Uhr gegen BSV 79 II
Der Käfig stand bevor, und angesichts dünner Personaldecke, ging man doch mit einem mulmigen Gefühl in diese Partie. Aber sie begann gut. TuS von der 1.Minute optisch überlegen und immer darauf bedacht schnelle Abschlüsse zu bringen. Nach 7 min. erkämpft sich Chr.Michall den Ball und paßt steil auf Uli Simon, der sich diese Chance im 1:1 nicht nehmen ließ, und mit einem Schuß ins lange Ecke vollendete. Nur brachte dieses Tor keine Ruhe ins Spiel. Eher im Gegenteil ! BSV79 wurde nun mutiger und setzte Tus mehrfach mit schnell vorgetragenen Angriffen unter Druck. TuS merkte man nun die Probleme mit dem Platz an, denn man hatte doch eine Menge Stellungsfehler zu verzeichnen. Nach einem dieser Angriffe kam es zu einer Ecke, in deren Verlauf Chr. Thiele den Ball klären wollte, und dabei den Fuß des Gegenspielers traf. Dieser nutzte das geschickt und es gab Elfmeter. Sicher verwandelt stand es danach 1:1. Nun ein verteiltes Spiel, mit Chancenvorteilen für die Heimmannschaft. Urplötzlich jedoch fiel das 1:2 für TuS nach einer Ecke von Uli Simon, der den Ball auf den Kopf von Ronny Stribny schoß, und dieser ihn irgendwie ins Tor brachte. Danach TuS besser und nach einem Foul an Uli Simon gab es Elfmeter. Diesen verschoß Sven Haberler und brachte so der Heimelf neuen Mut. Nach Kontern und schnellem umschalten bei Ballverlust immer gefährlich, kam es zu zwei brenzligen Situationen, die jedoch am Tor vorbeigingen. Mit dem Halbzeitpfiff dann das 1:3. Nach einer Ecke von Uli Simon war es diesmal Sven Haberler vorbehalten den Kopf hinzuhalten und zu treffen. Nach der Halbzeit drängte TuS auf die Entscheidung und Elfmeter-Sünder Sven Haberler war es vorbehalten dafür zu sorgen. Nach einem Schuß von der Strafraum-Grenze schlug der unter der Latte ein und fiel ins Tor. Im Gegenzug traf die Heimelf nur den Innenpfosten und der Ball trudelte auf der Torlinie ins Seitenaus. Was danach geschah ist leider für den Gegner mehr als ärgerlich. BSV brach danach komplett auseinander. TuS konnte hinschießen wo man wollte, man traf immer einen Mitspieler oder halt das Tor. So wieder nach Ecke von Uli Simon, welche Chr. Michall verwertete. Dann wieder Ecke, Robert Mohai köpft und ein Gegenspieler nimmt auf der Linie Hand. Eigentlich Rote Karte aber der Schiri ließ Gnade vor Recht ergehen, und gab nur gelb+Elfmeter. Diesen verwandelte der beste Spieler auf dem Platz Uli. Simon sicher.Nach Freistoß von Robert Mohai, verschätzt sich ein Spieler des Gegners und der Ball fällt ungewollt auf den Kopf von Michel Fischer. Dieser überloppte noch glücklich den Torwart und es stand 7:1. Dann ein Freistoß von Ronny Stribny, der flach aufs Tor schoß und traf, wobei der Torwart kräftig mithalf. Beim 9:1 setzt sich David Genzel durch, dringt in den Strafraum ein, paßt quer auf Michel Fischer und dieser erwischt den Torwart auf dem falschen Fuß. Beim 10:1 wird der Ball im Mittelfeld abgefangen von Jens Ruppert auf den freistehenden Michel Fischer gepaßt und dieser vollendet per Lupfer. Das 11:1 fällt nach einem Gestocher im Strafraum, in dem der Ball Sven Haberler vor die Füße fällte und dieser mit Pike traf. Das 11:2 in der Schlußminute fiel da dann auch nicht mehr ins Gewicht. So ungerecht kann Fußball sein. Da kämpft eine Mannschaft in der 1.Halbzeit wie verrückt, ist dem Ausgleich näher, als wir dem 3:1, und wird dann noch damit bestraft, das diese Mannschaft eine Klatsche. So auseinander gefallen ist schon lange keine Mannschaft mehr in Halbzeit zwei. TuS überstand die Drangperiode und konnte dann 2.Halbzeit etwas für das Tore-Konto machen. So leicht wird es aber nicht immer ! Jetzt gilt es gegen den Tabellen-Zweiten ! Zu erwähnen ist aber noch das nicht respektable Verhalten nach der Einwechslung des Trainers :'( . 2 Kästen Bier wurden auf einmal erpreßt.Ich werde mich rächen und verlange Genugtuung ;-) (Beam me up)!
Aufstellung: Ralf Bode-Enrico Mai,Jan Zimmermann,Chr.Thiele;Sven Haberler,Robert Mohai,Chr.Michall,Ronny Stribny;Michel Fischer(80.Nico Haegebarth),Marcus Mußmann(70. Jens Ruppert), Uli Simon (65. David Genzel)

11. Spieltag 13.11.2010 um 11:30 Uhr FC Zukunft II.
Das Spitzenspiel stand an, und es endete mit einem leistungsgerechten Unentschieden, und das aufgrund zweier komplett unterschiedlicher Halbzeiten.  Die 1.Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Nach sieben Minuten war die neusortierte Abwehr unorganisiert und wurde ausgehebelt. Nach Paß von der linken Seite standen zwei Gäste frei vor dem Tor und vollendeten per Heber zur Führung. Tus danach geschockt und es bedurfte eines weiteren Schocks, um den Gastgeber wach zu rütteln.Denn nur vier Minuten nach der Führung traf ein Gästespieler unüberhörbar die Latte. Dies war das Signal zur Aufholjagd für den Gastgeber. Mit druckvollem Spiel auf den Gegenspieler wurde ein Übergewicht geschaffen und der Gast wußte sich in dieser Phase nur durch Foulspiel zu helfen. So gab es viele Standardsituationen. Eine davon nutzte Ronny Stribny nach Eingabe von Uli Simon zum 1:1.
Nur kurze Zeit revanchierte sich Strippe mit einem Paß auf Uli Simon, der aus abseitsverdächtiger Position zur Führung für den Gastgeber einnetzte. Danach hat Tus Möglichkeiten die Führung höher zu gestalten, denn Zukunft war zu diesem Zeitpunkt nicht auf dem Platz. Aber man versäumt dies, und das sollte sich in Halbzeit rächen. Denn in dieser Halbzeit verzichtete Tus komplett auf das druckvolle Spiel der letzten 30 min. der 1.Halbzeit. Man war sich wohl zu sicher, das Zukunft nicht mehr zurückkehren würde in diese Partie. Aber da täuschte man sich gewaltig. Der Gast begann die Zweikämpfe nun intensiver zu führen und mehr Druck auf den Gegenspieler auszuüben. Und Tus war beeindruckt und ließ sich nach und nach den Schneid abkaufen. Zukunft spielte nicht besser Fußball, aber dafür immer robuster. Und provozierte Tus so zu Fehlern. Im Laufe der Halbzeit gewann der Gast immer mehr Übergewicht und es war dann nur eine Frage der Zeit bis der Ausgleich fällt, denn Tus hatte dem in der Offensive nichts entgegen zu bringen.Und so passierte es dann in der 70. min das die Heimelf auf Abseits spielte, diese Falle ausgehebelt wurde, und ein Gästespieler auf der rechten Seite komplett frei gespielt wurde, dieser in den Strafraum paßte, wo sich ein Spieler diese Chance nicht nehmen ließ und zum Ausgleich vollendete. Danach Tus bemüht etwas daran zu ändern, aber Zunkunft war dem Siegtor näher, durch Konter, als der Gastgeber. In der 90 min. überschlugen sich die Ereignisse nochmal, als Zukunft freistehend vor dem Tor, aus 5m den Ball nich hinein bekam, und Tus im Gegenangriff mit seinem besten Spielzug David Genzel per Doppelpass freispielen konnte, dieser aber am Torwart scheiterte. Ein intensives, spannendes,aber auch niveauarmes Spiel ging damit zu Ende. Im nachhinein ein gerechtes Unentschieden, das sich vor allem der Gast durch mutiges Spiel in der 2.Halbzeit erkämpfte. TuS betrieb in der 1.Halbzeit zu viel Aufwand, versäumte es in dieser Phase die Entscheidung herbei zu führen, und hatte hinten raus keine Kraft mehr.
Aufstellung: Fiedler;Mai,Haberler,Thiele;Jüterbock(75. Fischer),Mohai,Fuhr,Genzel;Michall(85.Mach),Simon,Stribny

12. Spieltag 27.11.2010 14:00 Uhr SV Seilerwiesen
Die Vorbereitungen zu diesem Spiel waren mehr als konfus zu bezeichnen, denn es galt aus unserem Spielermaterial einen Spieler zu finden, der mutig genug war, sich ins Tor zu stellen. Dieser war dann am Donnerstag gefunden, und Christian Thiele bekam unser Vertrauen für dieses Spiel geschenkt. Es stand ein Spiel gegen einen Gegner an, der im Vorfeld sowohl mit respektablen Ergebnissen, sowie mit merkwürdigen Spielberichten glänzte. Und sie sind einer der wenigen Gegner, die zu dieser Jahreszeit noch auf dem Schotter spielen. Darum galt es, sich schnell an das Geläuf zu gewöhnen und zu versuchen, schnell den Rhythmus zu finden. Die erste Halbzeit kann man getrost unter "bemüht" abhaken. Man setzte den Gegner früh unter Druck, zwang ihn zu Fehlern im Aufbau, aber das finale Ergebnis war beeindruckend schlecht. Schon hier zeigte sich, warum der Gastgeber gute Ergebnisse errang. Denn mit einem sehr aufmerksamen Torwart, und einer diszipliniert spielenden Defensive, baute sich ein Abwehrbollwerk auf, gegen die unsere Offensive teils nur mit harmlosen Fernschüssen zum Erfolg kommen wollte. Gute Ansätze wurden teilweise durch schlechte Zuspiele oder schlechte Ballannahmen schon im Keim zerstört. Der Gegner verlegte sich aufs Kontern, und insbesondere über die rechte Seite hatte man einen sehr dribbelstarken und ballsicheren Mann, der ab und zu für Verwirrung in der Defensive der Gäste sorgte. Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Erwähnenswert der Drehschuss von Strippe, den der gute Torwart aus dem Winkel fischt oder der Schuss von Fischi nach einer Ecke, wo der Torwart reaktionsschnell abwehrt.
Dann war auch schon Halbzeit in einem intensiven aber langweiligem Spiel. Es war jetzt schon klar, das jene Mannschaft, welche das 1:0 erzielt, auch den Platz als Sieger verläßt.
Daran wurde gearbeitet in der 2. Halbzeit. Weiterhin wurde der Gegner unter Druck gesetzt, ohne jedoch große Chancen zu erarbeiten. Der Gastgeber stellte in der 2. Halbzeit jegliche Offensivbemühungen ein und versuchte nur das Ergebnis über die Zeit zu retten. In der 63 min. war es dann soweit. Nach einer blind in den Strafreum gespielten Flanke von Henry Jüterbock, zögerte der Torwart zu lange und Michel Fischer spitzelte den Ball mit langem Bein an ihm vorbei und vollendete zum 1:0. Riesenjubel, und die Gewißheit das der Gegner geschlagen. Denn Offensiv war kein aufbäumen zu merken. So bekam Tus weitere Möglichkeiten, weil auch die Heimelf jetzt in der Defensive Fehler machte. So erkämpfte sich Strippe den Ball am Strafraum, paßte zu Fischi, der spielte einen Doppelhaus und es stand 2:0 durch Strippe nach einem Schuß ins lange Eck. Das 3:0 durch David Genzel in der 88. min, wurde durch einen herrlichen Pass von Strippe eingeleitet. Der Erfolg stellte sich aber erst im Nachschuss ein, da vorher der Torwart gut reagierte, aber beim Abpraller Pech hatte und nochmals David traf, der dann zum Endstand einnetzte. Ein zufriedenstellendes Ergebnis aus Trainersicht gegen einen unbequemen Gegner, der sich gerade in der Defensive als sehr disziplinierte Mannschaft darstellte. Hier muß man erstmal gewinnen. Umso höher sind die Punkte einzuschätzen ! Zum Torwart noch ´ne Info. "Norbert" mußte sich nicht einmal lang machen und hatte eine ruhigen Tag. So kann es weitergehen !
Aufstellung: Thiele;Mai,Zimmermann,Haberler;Jüterbock,Ruppert(Genzel 73.),Michall,Stribny,Fischer,Mußmann(Oeding 55.), Meyer(Fuhr 63.)

13.Spieltag am 04.12.2010 SV Fortuna II.
Achtung! Der Schreiber dieser Spielberichte war nicht anwesend. Dieser Text beruht auf Aussagen der Trainer und Spieler der 2.Mannschaft! Für evtl. Fehler oder Fehleinschätzungen, bitten wir um Nachsicht.
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. So mal wieder geschehen am 13. Spieltag bei TuS II. gegen Fortuna II. Das Spitzenspiel der 1.Stadtklasse hatte einen klaren Favoriten, obwohl die Heimelf Tabellenführer war.  Denn mit dem Ausfall des Spiels der Ersten von Fortuna stand fest, die Zweite wird aufgerüstet. Das dies nicht immer unbedingt von Vorteil ist, zeigte sich in diesem Spiel. Und der Stadtverband entsandte zu diesem brisanten Duelle trotz Absagen vieler Spiele in allen Ligen nur einen Schiri ohne Asssistenten.
Fortuna von Beginn an drückend überlegen, und TuS nur am reagieren. Schon nach kurzer Zeit konnte ein scharf in den Strafraum geschlagener Ball vom Torwart nur in die Mitte abgewehrt werden, wo ein Fortuna-Spieler stand und abstaubte. Eigentlich genau der falsche Beginn für so ein Spiel, in dem man durch verstärkte Defensive zum Erfolg kommen mußte. Aber "Fortuna" war heute mit dem Gastgeber im Bunde. Mit der ersten offensiven Aktion fiel das glückliche aber sehenswerte 1:1. Ein indirekter Freistoß wurde von Michel Fischer so gut getroffen, das er für den Torwart unerreichbar im Netz einschlug. Nur kurze Zeit später setzt sich Patrick Oeding durch, und paßt auf wiederum Michel Fischer, der die Verwirrung in der Gästeabwehr wieder einmal zu nutzen wußte, und zum 2:1 vollendete. Die Fortunen reklamierten auf Abseits statt nachzusetzen und machten es Fischi somit sehr leicht. 
Fortuna danach mit wütenden Angriffen. Aber sie scheiterten immer wieder an der vielbeinigen Abwehr oder am gut aufgelegtem Torwart Fabian Fiedler. Fällt in dieser Phase der Ausgleich gäbe es wohl einen anderen Spielverlauf. Aber TuS rettete sich mit Mühe und Not in die Halbzeit, in der neue Kräfte gesammelt wurden. Die zweite Hälfte begann wie die Erste. Viel Druck von Fortuna, und TuS nur am eigenen Strafraum. Nur kam Fortuna in dieser Phase nicht zu guten Abschlussmöglichkeiten wie in Halbzeit 1, denn die Abwehr stand jetzt noch enger am Mann, und ließ kaum Raum für ein gepflegtes Paßspiel der Gäste. Und mit zunehmender Spieldauer ließ die Konzentration und der Mut der Gäste nach. Immer wieder anrennen und immer wieder ein Fuß dazwischen machen auf Dauer mürbe.
Und so wurde TuS auch wieder mutiger. Und dann half auch noch die Gästeabwehr kräftig mit. Ein Rückpaß wurde wieder einmal vom auffälligstem Offensivspieler (war er heute auch der einzige Nominelle) Michel Fischer abgefangen. Dieser lief allein auf das Tor zu und vollendete zum vorentscheidenen 3:1. Die Moral der Gäste war damit komplett gebrochen, denn nun liefen sie auch noch in Konter, die das Ergebnis hätten höher ausfallen lassen können. Denn einmal war er noch zur Stelle, wiederum Michel Fischer, aber diesmal sagte sich der Gäste Torwart: Du nicht nochmal! Er foulte Fischi und es kam folgerichtig zum Elfmeter. Den ließ sich Strippe nicht nehmen, und es stand 4:1. Damit war das Spiel durch.
In einem angenehm fairen von Schiri Köhler souverän geleiteten Spiel, versäumte es der Gast schnell für eine Entscheidung zu sorgen und hielt den Gastgeber mit eigenen Fehlern immer wieder im Spiel. Die wiederum hatten das Glück, das auch fast jeder Schuss auf das Tor saß. Das eine Mannschaft gegen dieses Spielerpotenzial nur in der Defensive steht ist verständlich, denn mit fliegenden Fahnen will man nicht untergehen, und der Schaden soll so klein wie möglich gehalten werden. Das ein Spiel aber so eine Verlauf annimmt, damit war vor und auch nach dem Spiel nie zu rechnen. Umso mehr die Freude über den Sieg, aber auch umso mehr die Warnung an unser Team, die nun folgenden Gegner nie zu unterschätzen, und immer mit dieser sowohl kämpferisch überzeugenden Leistung, als auch geschlossenen Mannschaftsleistung, die nächsten Spiele zu bestreiten. Dann ist alles möglich.
Bedanken möchten wir uns noch bei ein paar unbelehrbaren Fortuna-Fans?!?, die nach dem Spiel Feuerwerkskörper auf dem Kunstrasen zündeten und ihn damit beschädigten. Danke. Aber so ist es nun mal, wenn einen nicht mal die eigene Sportanlage gehört, dann kann man auch keine Achtung vor der anderer haben. Schade und dabei war es so ein interessantes, erwärmendes Derby.
Aufstellung: Fiedler;Mai,Zimmermann,Haberler;Jüterbock(83.Allendorf),Mohai(75.Thiele),Oeding(45.Genzel),Michall;Stribny,Mußmann,Fischer